Ökosysteme

Lokale Ökosysteme reagieren als erste auf den Klimawandel, fungieren jedoch auch als CO2-Speicher. Zusätzlich haben unsere täglichen Konsummuster und die Art und Weise, wie wir unsere Umgebung gestalten, maßgeblichen Einfluss auf eine nachhaltige und ökologisch verantwortungsvolle Zukunft. Dieses Cluster berücksichtigt diese drei Dimensionen: Qualifizierung urbaner Grünflächen beispielsweise durch die Erhöhung der Aufmerksamkeit zugunsten lokaler und regionaler Erzeugnisse, die besondere Situation kleiner Inseln weltweit, und die wichtige Rolle von Wäldern und Mooren im Klimaschutz.

Cluster Lead: Chantal van Ham (CV, pdf)
Rapporteur: Dr. Stefan Heitefuss (CV, pdf)


Urbanes Grün im Wandel (Difu) - Kommunale Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Freiraumqualität (WS 13)

01/10/2015, 13:30 Uhr
Raum 1, EG

Hochwertige und multifunktionale Grünflächen sind von großer Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung – Begrünung kommt sowohl dem Klimaschutz als auch der Anpassung an den Klimawandel zu Gute. Darüber hinaus kann Grün eine ganze Reihe weiterer Aufgaben wahrnehmen, z.B. Erhöhung der Lebens- und Luftqualität, des Stadtimages oder eine lokale Lebensmittelversorgung. Gleichzeitig existieren viele und drängende Nutzungsansprüche, die einer Ausweitung und dem Erhalt von Grün auf den ersten Blick entgegenstehen. Es gilt, Grünflächen in der Stadt vielseitig nutzbar und damit ihren Wert deutlich zu machen. // Dieser Workshop wird vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ausgerichtet [German Institute of Urban Affairs] 

Francesca Iliffe, Brighton & Hove City Council (CV, pdf)
Matthias Lampert, Landeshauptstadt München (CV, pdf)
Edeltraud Klabuhn, EG DU Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH, Stadtteilbüro Bruckhausen (CV, pdf)

Moderation:
Greta Link, Difu (CV, pdf)
Linda Krampe, Difu (CV, pdf)

Template WS 13 - Urban Green (Difu)


Kleine Inseln im Klimawandel (WS 14)

01/10/2015, 15:30 Uhr
Raum 1, EG

Klimawandel und nachhaltige Entwicklungen stellen kleine Inseln vor große und oft spezifische Herausforderungen: Viele sind von direkten Auswirkungen betroffen, wie dem Anstieg des Meeresspiegels, für andere stehen Themen wie Selbstversorgung und Autarkie im Fokus. Dieser Workshop beschäftigt sich mit den besonderen Herausforderungen, die kleine Inseln im Klimawandel konfrontieren, deren Krisenbewältigungsmechanismen und wie Krisen und Fehler in Chancen für Lernen umgewandelt werden können (“Failing Forward”). Der Austausch soll genutzt werden, um individuelle und institutionelle Lösungen zu finden und zu erörtern.

Bernhard Barth, UN-Habitat, Solomon Islands
Christopher Bartlett, SPC-GIZ, Vanuatu
Ketty Napwatt, Provinz Torba, Vanuatu
Mzee K. Juma, Gemeinderat Sansibar, Sansibar, Tansania
Cordine Lippert, Landeshauptstadt Potsdam
Thomas Vodde, Deutschland, Insel Juist
Ines Carstensen, Best Sabel Hochschule Berlin

Moderation:
Ashley Good, Fail Forward
Kora Rösler, adelphi


Wälder und Moore (WS 15)

02/10/2015, 09:00 Uhr
Raum 1, EG

Wälder, Moore und das globale Klima sind eng miteinander verknüpft. Wälder stellen gigantische Kohlenstoffspeicher dar, von den Tropenwäldern bis hin zu den großen Nadelwaldregionen. Die Moore der Welt speichern insgesamt doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder. Wachsende Wälder und Moore, in denen Pflanzen absterben, entziehen der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid (CO2) und wirken damit als Kohlenstoffsenke.

Für effektiven Klimaschutz müssen Emissionen aus Energie, Transport und Landwirtschaft abgebaut werden, ebenso aus der Zerstörung von Wald und der Trockenlegung von Mooren.

Globale Mechanismen (wie bspw. der REDD+ Mechanismus gegen die Abholzung von Wäldern) und lokale Aktivitäten des Waldschutzes, des Moorschutzes und der Moorrevitalisierung müssen ineinandergreifen. Dabei sind Achtung und Schutz der Menschenrechte und der Rechte indigener Bevölkerungs-gruppen genauso wichtig wie die Unterstützung und der Ausbau traditioneller, lokaler Systeme des Schutzes von Wäldern und Mooren.

Der Workshop unterstützt die Teilnehmer beim Austausch von Informationen und Wissen über Wälder und Moore als CO2-Speicher und Senken sowie beim Teilen von Erfahrungen mit Herangehensweisen und Aktivitäten zum Schutz von Wäldern und Mooren auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene.

Susanne Brosch, Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
Alexandra Barthelmes, Greifswalder Moorzentrum
Klaus Hecht, Leonides Suarez Perdomo, CorpSolano
Kalame Fobissie, WWF Kamerun

Moderation:
Dr. Henning Meesenburg, Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt

 

 

back to top