Netzwerke und Gruppen

Kooperation kann ein wichtiger Katalysator für Klimahandeln sein. Dieses Cluster bietet verschiedenen Netzwerken die Gelegenheit, ihre Arbeit einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und von den gemeinsamen Erfahrungen zu profitieren. Dabei werden sowohl die multinationale Zusammenarbeit auf staatlicher Ebene, als auch gemeinsame Anstrengungen kleinerer Gemeinden und bilaterale Partnerschaften zwischen verschiedenen Ländern thematisiert.

Cluster Lead: Svenja Schuchmann (CV, pdf)
Rapporteur: Dr. Cornelia Ohl (CV, pdf)


Multinationale Kommunalnetzwerke (WS 16)

01/10/2015, 13:30 Uhr
Auditorium, UG

Die wachsende Anerkennung kommunaler Behörden als wichtige Akteure bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen hat zu einer Verlagerung des Fokus hin zur aktiven Förderung lokaler Klimaschutzstrategien und Empfehlungen auf internationaler Ebene geführt. Netzwerke und ähnliche Partnerschaften spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie erleichtern den Wissensaustausch, ermöglichen eine direkte Interaktion lokaler Akteure und unterstützen koordinierte Aktivitäten. Obwohl es viele verschiedene Arten von Netzwerken gibt, konzentriert sich dieser Workshop vor allem auf länderübergreifende Kollaborationen, die lokale Akteure ansprechen und miteinander vernetzen und vor allem auf Unterstützung auf nationaler Ebene basieren. Im Workshop werden Erfahrungen lokaler Akteure mit internationalen Netzwerken ausgetauscht und anschließend Empfehlungen herausgearbeitet. Abschließend erforschen die Teilnehmer, wie sich ein maximaler Nutzen aus internationalem Austausch und Zusammenarbeit im Zusammenhang mit lokalem Klimahandeln ziehen lässt.

Claire Simon, CIPRA 
Thomas Hale, Blavatnik School of Government, University of Oxford
Gotelind Alber, GenderCC
Bertine Stelzer Sustainable Cities International Society

Moderation:
Kaj Fischer, adelphi


Kooperationen in Regionen (WS 17)

01/10/2015, 15:30 Uhr
Auditorium, UG

Es gibt viele gute Gründe für Kommunen und Akteure innerhalb einer Region, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu verbünden: sie profitieren von Synergien, sparen menschliche und finanzielle Ressourcen, schöpfen regionale Potentiale aus und können eine größere Bandbreite an Dienstleistungen anbieten. Dieser Workshop dreht sich um die Frage, wie eine solche erfolgreiche Kooperation am besten gestaltet werden kann. // Dieser Workshop wird vom Konvent der Bürgermeister ausgerichtet

Anneleen Van Tendeloo , Intercommunale IGEMO, Belgien, Konvent der Bürgermeister
Susanne Torriente, Stadt Fort Lauderdale, USA, Southeast Florida Climate Compact
Climate Compact
Martin Beer, Stadt Flensburg, Deutschland, Klimaschutzmanager
Patricia Abuin Garcia, Diputacion de Huelva, Spanien, Gebietskoordinatorin des Konvents der Bürgermeister

Moderation:
Svenja Schuchmann, Konvent der Bürgermeister


Städtepartnerschaften (WS 18)

02/10/2015, 09:00 Uhr
Auditorium, UG

Städte und Kommunen spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Klima- und Energieziele der EU. Während viele Städtevertreter motiviert sind, ihre Klima- und Energieaktivitäten zu verbessern und auszubauen, können Städtepartnerschaften eine nützliche Plattform zur Vereinfachung von direktem Wissensaustausch sein, das Teilen von Erfahrung und Methoden ermöglichen und innovative Ideen und Lösungen fördern. In dieser Sitzung teilen Vertreter aus drei Städtepartnerschaften (Deutschland und Frankreich; Deutschland und Polen) ihre Erfahrungen und diskutieren die Vorteile, Hindernisse und Erfolgsfaktoren solcher Kooperationen. Aspekte wie die Finanzierung, Projektumsetzung, politischer Wille und Vertrauen werden in der Sitzung angesprochen und durch Inspirationen aus drei bilateralen Kooperationsprojekten ergänzt, die den Aufbau und die Pflege von Partnerschaften auf kommunaler Ebene zum Ziel haben.

Tobias Gliese, Climate Alliance
Peter Schilken, Energy Cities
Dr. Babette Nieder, City of Herten
Jean Michel Zupan, Stadt Arras
Franziska Schreiber, adelphi
Kai Lipsius, City of Essen
Anna Nowak, Stadt Bielawa

Facilitation:
Camille Serre, adelphi 

Template WS 18 - City Partnerships and Bilateral Cooperation

 

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